Vorgehensweise

Unsere Arbeitnehmer sehen sich im Geschäftsalltag wachsenden Belastungen gegenüber. Diese Belastung spürt jeder einzelne im Stress, den er bei der Arbeit hat, und den er dann auch mehr oder weniger zum Ausdruck bringt. Wird der Stress zu groß, dann nimmt die Leistung des Arbeitnehmers ab und wenn der Stress fortlaufend groß bleibt ist die Gefahr groß, dass sich Arbeitnehmer überfordert fühlen, eventuell sogar in ein Burnout geraten, was für den Arbeitgeber dann meistens mit einem langen Krankenstand des Mitarbeiters verbunden ist.

Das Beheben solcher Stresssituationen gestaltet sich im Unternehmen weitgehend als schwierig, da der Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen schwer und meistens zu spät zugeben kann, dass er sich durch die zugeteilte Arbeit überfordert fühlt. Dies könnte zu unabsehbaren Konsequenzen für den Mitarbeiter führen, und deshalb fühlt sich der Mitarbeiter oft gefangen in seiner Situation.

Mein Ansatz gründet auf der Annahme, dass etwa 70% der Belastung von der eigentlichen Arbeit herrühren. Die überbleibenden 30% stammen aus der ineffizienten Erledigung von Aufgaben. Das ist selten die Schuld des Arbeitnehmers, da er mitunter gar nicht gelernt hat anders zu arbeiten. Oft sind althergebrachte Strukturen daran schuld, die sich auch in dem Satz „Das haben wir immer schon so gemacht“ manifestieren.

Ein Kernfaktor in der Vorgehensweise ist also die gemeinsame Arbeit mit den Mitarbeitern. Eingesetzte Software wird nur dann akzeptiert und kann den Mitarbeiter sinnvoll unterstützen, wenn diese gemeinsam mit ihm erarbeitet wird. Nur so hat der Mitarbeiter das Gefühl, dass die Maßnahmen die getroffen werden, ihm helfen seinen Arbeitstag besser zu machen.

Zur effizienten Erledigung gehört ein sinnvoll zusammengestelltes Projektteam. Es sollte so groß wie nötig und so klein wie möglich sein. Gemeinsame Abstimmungen und Projektmeetings, bei denen Aufgaben und Zuständigkeiten definiert werden, und sinnvolle Termine gesetzt werden sind zur Steuerung eines Vorhabens unerlässlich. Eine gemeinsame Projektdokumentation ist zum Erhalt des Wissens unabdingbar. Kurze Entscheidungswege wirken sich maßgeblich auf die Geschwindigkeit eines Vorhabens aus. Der Projektleiter hat also entweder selbst Kompetenzen Entscheidungen zu treffen oder kann diese durch Dritte umgehend herbeiführen.